Zimmergenossen

Er lag schon seit einer guten halben Stunde in der unteren Koje des Etagenbetts als die Tür des Herbergszimmers aufging. „Hallo“, grüßte ihn der Neuankömmling, ein schlanker junger Mann mit kurzem Haar und in der vollen Montur eines Weltreisenden. Er hievte seinen großen Rucksack auf den Tisch an der gegenüberliegenden Wand, während er sich vorstellte.

„Ich bin etwas spät dran, der Zug war mal wieder unpünktlich. Ich hoffe, ich hab dich nicht aufgeweckt?“, erzählte er weiter, während er mit geübten Handgriffen sein nötigstes Zubehör auspackte. „Nein, überhaupt kein Problem. Ich war nur viel unterwegs heute und wollte mich schon mal ausstrecken“, erwiderte der andere Mann und stützte sich auf der Matratze auf.

Sie schauten sich lächelnd an und waren sich auf den ersten Blick sympathisch. 

„Dann ist ja gut. Ich geh schnell unter die Dusche, danach will ich mich auch nur noch entspannen. Bin gleich wieder da.“ Mit diesen Worten und einem Bündel unter dem Arm verließ sein neuer Mitbewohner den Raum wieder.

Einerseits war es ihm lieb, etwas Gesellschaft zu bekommen, denn alleine reisen konnte schnell monoton werden. Andererseits hatte er sich gerade darauf eingestellt, das Zimmer für sich zu haben, und war bereits dabei gewesen, seine bevorzugten Pornoseiten zu durchstöbern. Jetzt war es dafür etwas spät, denn mehr als ein paar Minuten würde sein Zimmergenosse wohl nicht weg sein. Mit einem Seufzen schloss er die anregenden Browserfenster und versuchte, sein Interesse in andere Bahnen zu lenken. 

In der Tat dauerte es nicht lange, bis sich die Tür wieder öffnete. Umweht vom frischen Geruch eines Duschgels betrat sein neuer Bekannter den Raum. Seine Reisekleidung hatte er sich über die Schulter geworfen, und stattdessen trug er nur ein schwarzes Unterhemd und einen ebenfalls schwarzen Slip. Seine schlanke Gestalt war überraschend muskulös und ließ bei jeder Bewegung die Arbeit seiner Sehnen erkennen. 

„Jetzt fühle ich mich besser!“, sagte er mit einem gespielten Seufzen.

Sorgfältig legte er seine Kleidung über die Lehne eines der beiden Stühle und verstaute danach seine Waschutensilien wieder im Rucksack. Vom Bett aus konnte sein Mitbewohner nicht anders, als ihn zu beobachten. Von der Wölbung der Brustmuskulatur unter dem hautengen Hemd über den flachen Bauch hinab zur ansehnlichen Ausbuchtung der Genitalien schweifte sein Blick, bis er ihm die knapp vom Slip bedeckten Hinterbacken zuwandte. 

Statt wie erhofft auf andere Gedanken zu kommen wurde seine Erektion nur noch härter. Sein Zimmergenosse drehte sich wieder zu ihm um und kam in Richtung des Betts. Doch anstelle die kurze Leiter auf seine Etage zu erklimmen, blieb er davor stehen und blickte auf ihn herab. „Willst du mir einen blasen?“, fragte er in einem fast unverbindlichen Tonfall. Der Angesprochene schluckte und richtete sich auf. „Ja, gerne!“, antwortete er und setzte seine Füße auf den kalten Boden.

Ohne Weiteres zog sich sein Gegenüber die Unterhose bis auf die Mitte der festen Oberschenkel herunter. Dabei sprang sein sich versteifender Schwanz voller Elan in die Höhe. Mit der rechten Hand fasste er sein Glied und leitete dabei mit der linken den Kopf des Mannes vor ihm seiner fordernden Eichel entgegen. Dieser öffnete erwartungsvoll den Mund und ließ sie gefolgt von dem stetig schwellenden Schaft hinein gleiten. 

Als seine Lippen die weiche Haut der Hoden berührten, schloss er sie gänzlich um das harte Glied und begann zu saugen. 

Zwischen dem Gaumen und der energischen Zunge im festen Griff war der Schwanz nun steinhart. Mit der Nasenspitze bis ins geschorene Schamhaar gedrückt zwang der erfahrende Reisende ihm seinen Penis in den Rachen. Mit ungezügelter Lust fickte er den feuchten und gierigen Mund, der sich ihm bereitwillig darbot. 

Völlig in ihre Rollen vertieft genossen die beiden sich fremden Männer ihre unerwartete erotische Begegnung. Dem Orgasmus nahe begann der Neuankömmling, seinen Schwanz mit schnellen Stößen des Beckens bis in den Halsansatz seines Bettgenossen zu treiben. Dieser sperrte seinen Mund auf und atmete in kurzen Zügen durch die Nase weiter, so gut es ging, doch zum Glück wurde er bald erlöst. Mit einem tiefen Stöhnen spritzte sein Sexpartner eine geballte Ladung Samen so tief in seinen Rachen, dass er bereits vor dem Schlucken begann, seine Speiseröhre herunterzulaufen. 

„Danke dir, danach war mir heute Abend!“ Nachdem er ihn vollends leer gesagt hatte, zog sein Zimmergenosse sich den Slip zurück über die Lenden und stieg die Leiter zum eigenen Bett empor. Nach einer Weile war nur noch das ruhige Atmen des Schlafes von oben zu vernehmen. Kurz darauf spritzte er selbst sein Sperma in die warmen Laken. Mit dieser Art von Gesellschaft würde das Reisen sicher nie monoton werden.

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