Der Jockstrap

Er war schon oft an dem Laden vorbei gelaufen. Erst hatte er seine Neugierde geweckt, dann seine Fantasien, bis er schließlich die Nerven behielt und durch die Tür trat. Unspezifische Tanzmusik begrüßte ihn, gefolgt von einem Verkäufer, der hinter einem Ständer mit schwarzer Latexkleidung auftauchte. 

„Hallo, kann ich Ihnen helfen?“, fragte der Mann mit einem beruhigenden Lächeln. „Ja, ich suche nach Unterwäsche. Slips, Shorts, sowas in der Art …“, erwiderte er, weniger selbstbewusst, als es ihm lieb war. „Klar, unsere Unterwäscheabteilung ist im Kellergeschoss“, informierte ihn der Ladenmitarbeiter und deutete die Treppe neben der Kasse hinunter. 

Nickend dankte er und stieg die Stahlstufen der engen Treppe hinab. Der Keller war geräumiger, als er erwartet hatte, und wurde mit Deckenstrahlern beleuchtet. An der rückwärtigen Wand konnte er eine Auswahl an Unterhosen auf Bügeln ausmachen. Durch unverhältnismäßig proportionierte Dildos, Penisringe und andere, obskurere Utensilien hindurch schlängelte er sich seinen Weg in die Unterwäscheabteilung. 

Sich unbeobachtet fühlend stöberte er durch die Kleiderstangen. 

„Etwas passendes gefunden?“, erklang plötzlich eine Stimme von hinten. Aufgeschreckt drehte er sich herum und sah, wie der Verkäufer die Treppe herunter kam. „Ich schaue mich noch um“, entgegnete er. „Die Auswahl ist ja ziemlich groß.“ Der andere Mann hatte sich in dem engen Gang zu ihm gesellt. Er ließ seine Hand über die Kleiderbügel streifen, während er ihn von oben bis unten betrachtete. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen verkündete er: „Ich denke, ich habe den richtigen Stil für Sie.“

Er langte hoch zu einer der an der Wand angebrachten Kleiderstangen. „Ich würde immer eine Nummer kleiner empfehlen bei diesem Schnitt. Probieren Sie mal diese.“ Enthusiastisch reichte er dem potenziellen Käufer einen kobaltblauen Jockstrap mit schwarzem Bund und einen zweiten mit silbergrauem Beutel. „Sie können sie gerne dort drüben in der Kabine anprobieren.“ Dem Vorschlag entsprechend ging der Kunde in den kleinen Umkleideraum und schloss den knielangen Vorhang.  

Zögernd zog er seine Schuhe aus, gefolgt von seiner Hose. Er ließ sie auf den Boden fallen, bevor er auch aus seinen Shorts schlüpfte. Dem halbhohen Spiegel zugewandt sah er seinen Penis zucken, welcher bereits seit dem Austausch mit dem Verkäufer anzuschwellen begonnen hatte. Schnell zog er den blauen Jockstrap über, dessen gewölbte Tasche sein Glied nur gerade so aufnehmen konnte. 

Er spürte einen Lufthauch auf seinen blanken Backen, als der Vorhang zur Seite gezogen wurde. 

„Sieht hervorragend aus, wie ich mir gedacht hatte“, verkündete der Verkäufer. Mit einem Schritt in die Kabine hob er das T-Shirt des Kunden hoch und legte seine warmen Hände auf dessen Taille. „Diese Pobacken verdienen es, vorgezeigt zu werden. Ihnen gefällt es auch, oder?“ Der Mann vor ihm wurde rot, als er auf seine eigene Erektion im Spiegel blickte, die kurz davor stand, aus dem Jockstrap zu bersten.  

Der Ladenangestellte bewegte seine Hände rückwärts und runter auf nackte Hinterbacken. Nachdem er sie sanft aber fest geknetet hatte, zog er einen Finger zwischen die Backen. Er fand das zusammengekniffene Loch und massierte den strammen Muskelring mit dem Mittelfinger, bis er langsam feucht wurde. Stöhnend beugte sich der Mann vor ihm vorwärts, um sich mit den Händen am Spiegel abzustützen. 

Der Kunde schaute mit an, wie der Mann hinter ihm ein Päckchen Gleitgel aus der Tasche fischte. Er riss es auf und ließ die warme Flüssigkeit von oben auf seine Ritze träufeln. Während es langsam in Richtung des heißen Lochs rann, öffnete der Verkäufer seine Hose und schob sie auf die Leisten herab. Sein harter Schwanz stand aufrecht, so dass er leicht ein Kondom über seinen Schaft rollen konnte. Als er fertig war, hatte das Gleitgel gerade den erwartungsvollen After erreicht. 

Er griff seinen Schwanz am Ansatz und setzte die Spitze gegen das schimmernde Loch an. 

Der Kunde vor ihm zog die Luft ein, als er begann, die angeschwollene Eichel durch den Schließmuskel zu schieben. Mit einer Hand im Kreuz, um ihn still zu halten, fuhr er ungerührt fort. Stück für Stück bohrte er sich seinen Weg hinein, bis der Wulst seiner Eichel den widerstrebenden Muskelring schließlich gänzlich durchstieß. „Ahhh“, zischte der andere Mann mit einem schmerzerfüllten Zittern in der Stimme. Mit seiner Hüfte fest in den Händen, rammte er seinen steifen Schwanz vorwärts und tiefer in ihn hinein, bis er der ganzen Länge nach in seinem Rektum steckte. 

Sie keuchten in Einklang als der Schaft zwischen festen Arschbacken hinein und heraus zu fahren begann. Ihre Augen trafen sich kurz im Spiegel, vor der Lust des Augenblicks flackernd. Mit seinem engen Loch derart malträtiert, musste der Kunde dem Verlangen widerstehen, seinen eigenen pulsierenden Phallus zu greifen. Stattdessen ballte er seine Hände zu Fäusten zusammen. Mit einem inbrünstigen Seufzen kam der Mann hinter ihm und pumpte seinen Samen durch sein stahlhartes Rohr. Als er es aus ihm zog, richtete der Kunde sich wieder auf. Er betrachtete seinen eigenen erigierten Penis, der noch immer von dem prallen blauen Beutel umschlossen war. 

„Behalten Sie ihn gleich an?“, fragte der Verkäufer. „Ja, warum nicht …“, entgegnete er. Nachdem er sich wieder angezogen hatte, folgte er die Treppe hinauf zur Kasse und bezahlte für seine neue Errungenschaft. „Kommen Sie bald wieder“, strahlte der Ladenmitarbeiter ihn an, als er sich verabschiedete. „Ich hoffe doch. Beim nächsten Mal vielleicht …“, erwiderte er und trat zurück nach draußen. 

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