Begegnung in der Sauna

Sie trug eine kleine Tätowierung am Knöchel und sonst nichts. Ausgestreckt lag sie auf der oberen Holzbank, das Gesicht auf den gekreuzten Unterarmen und die Beine angewinkelt, so dass ihre straffen Pobacken sich gespannt über dem Bogen ihres Beckens wölbten.

Er hatte sich ihr gegenüber gesetzt, mit gekreuzten Beinen auf dem weißen Handtuch. Gewissenhaft drehte er die Sanduhr herum und die feinen Körner begannen zu fließen, wie der Schweiß über seinen Körper. Nur zu gerne hätte er sie näher angeschaut, seinen Blick in aller Ruhe über jeden Zentimeter ihre Haut gleiten lassen, doch es war ihm unangenehm, so zu starren. Zwei andere Männer saßen in den hinteren Ecken, und ihr Kopf war in seine Richtung gedreht. Sie schien ihre Augen geschlossen zu haben, doch er konnte sich nicht sicher sein, ob sie ihn bemerkt hatte.

Langsam wurde ihm die Hitze unangenehm und er blickte auf die Sanduhr.

Erst fünf Minuten? Einer der anderen Männer hatte genug und verließ den Raum. Durch die geöffnete Tür schwappte ein Schwall kühler Luft und ließ ihn tief durchatmen. Er richtete sich wieder gerade auf, das Rückgrat gestreckt, den Kopf in den Nacken legend, von einer Seite zur anderen kreisend.

Die fremde Frau vor ihm stützte sich auf ihre Ellbogen, wandte sich ihm zu, und diesmal war er sicher, dass sie ihn wahrgenommen hatte. Ihr Blick verweilte kurz in seinem, als sie ihren nackten Körper auf die Seite legte. Dann drehte sie sich weiter, streckte ihre Beine aus und ließ ihren Rücken und ihre Schultern auf die Bank sinken.

Diesmal konnte er nicht anders, als sie eingehender zu studieren. Ihre Haut war hell, doch nicht bleich. Ihr schulterlanges braunes Haar hatte einen rötlichen Schimmer und umspülte ihren Hals in sanften Wellen. Sie hatte die Kurven einer Göttin der Renaissance, einen vollen Busen mit stolzen Nippeln und muskulöse Schenkel. Ihre kleinen Füße endeten in kurzen Zehen, die vor und zurück wippten, während der Rest ihres Körpers völlig bewegungslos in der trockenen Hitze brütete.

Sein Blick wanderte zurück, ihre Wade entlang, den Oberschenkel hoch, kam auf ihrem Becken ins Stocken. Er betrachtete den Hügel, der sich sanft von ihrem Bauch zwischen ihre Beine erstreckte und dessen glatte Haut im dämmerigen Licht der Sauna schimmerte.

Die Hitze wurde ihm zu viel, er wischte sich den Schweiß von der Stirn.

Zehn Minuten waren verronnen, er brauchte eine Dusche. Die Beine entknotend stieg er zurück auf den Boden, warf einen letzten Blick auf diese begehrenswerte Frau und schloss die Tür hinter sich.

„Hallo“, hörte er eine weibliche Stimme neben ihm, als er bereits unter der lauwarmen Dusche stand und sich den Schweiß von Kopf und Körper spülte. „Bist du öfter hier? Ich hab dich vorher noch nicht gesehen.“ Sie lächelte ihn an und drehte den eigenen Wasserhahn auf. Völlig überrumpelt wandte er sich ihr zu. „Ich war schon eine Weile nicht mehr hier. Aber es war mir mal wieder danach. Die Hitze ist so entspannend. Auch wenn ich sie offenbar nicht mehr gewohnt bin!“

Sie rieb sich das schäumende Duschgel über Arme, Brust und Bauch. „Ich bin seit ein paar Wochen zu Besuch in der Stadt und war jetzt schon öfter hier. Machst du noch was anderes als schwitzen und dich dabei entspannen? Es gibt ja auch die privaten Räume. Wenn du Lust hast, willst du mit mir in einen gehen?“ „Oh… ah… eigentlich nicht, aber gerne… ja, sehr!“, stotterte er vor sich hin.

„Dann komm!“, erwiderte sie, griff einen kleinen Schminkbeutel vom Haken neben der Dusche und nahm seine Hand.

Sie schloss die Tür hinter ihnen und breitete ihr Handtuch auf der großen schwarzen Matratze aus. Er legte seins direkt daneben. „Magst du es, wenn ich dich etwas massiere?“ fragte er sie. Jetzt, wo sie beide hier waren, ganz unter sich und splitternackt, fühlte er sich wieder wohl in seiner Haut. „Oh gerne!“, erwiderte sie. „Das hatte ich mir vorhin ausgemalt, als ich mit dir in der Sauna lag und du mich angeschaut hast. Ich habe eine kleine Flasche Öl dabei.“ Sie streckte sich auf dem Bauch aus. Er öffnete den Beutel und fand das Massageöl zwischen einer Tube mit Gleitgel und Kondomen. Ein paar Tropfen verteilte er auf ihren Schultern und rieb sich dann seine Handflächen damit ein, um sie aufzuwärmen.

Sie seufzte wohlig, als er seine Finger über ihre Haut fahren ließ, erst sanft und leicht alle ihrer Rundungen nachvollziehend, bevor er ihr seine Hände auflegte und sie fester zu massieren begann. „Du, ich muss leider in einer Stunde spätestens los. Macht es dir was aus, wenn du mich auch gleich hier massierst?“ Sie öffnete ihre Beine und hob ihr Becken an, um ihm ihren Hintern und ihre Scheide zu präsentieren. „Ha, wie unartig!“, entgegnete er lachend. „Aber klar, wenn du mir deinen Po schon so hinhältst…“ Er gab ihr einen Klaps, woraufhin sie tief seufzte:

„Mmm, danke…“

Er massierte ihre festen Backen ausgiebig mit beiden Händen, ließ sie über und zwischen ihre Schenkel gleiten, die Waden hinunter, die Fersen entlang bis zu den Zehenspitzen, dann wieder zurück, zwischen die Beine, auf und über ihre Lippen. Mit der rechten Hand strich er ihr Rückgrat herauf bis in den Nacken, während die linke ihre Scham rieb. Zwei Finger teilten sie, während der dritte ihren Kitzler fand und umkreiste, streifte, massierte.

Dann glitt er in sie hinein, tief in ihre Nässe. Sie stöhnte und hob ihr Becken weiter an, ihm entgegen. Er packte sie an den Lenden und zog sie hoch auf ihre Knie. Ihre Arschbacken aufspreizend tauchte mit seinem Gesicht zwischen sie ein, fuhr mit seiner gierigen Zunge über ihre Rosette, die Ritze entlang, genoss den Geschmack ihrer salzigen Haut. Sie schnurrte und vergrub den Kopf tief zwischen ihren verschränkten Armen, während sie ihre Hüfte vor ihm kreisen ließ, den Rücken durchgebeugt, mit den Brüsten fast bis auf die Matte.

Er griff erneut in den Beutel und zog ein Kondom daraus hervor.

Mit seinen Zähnen öffnete er das silberne Päckchen und rollte das glitschige Gummi seinen erigierten Schaft herunter. Dann nahm er sie an der Taille, schob ihre Schenkel mit den seinen noch weiter auseinander und setzte seine pochende Eichel an ihrem Schlitz an.

Er stieß in sie hinein und sein Kolben traf keinen Widerstand mehr, denn sie war völlig gelöst und nass. Sie triefte vom eigenen Saft, ihr ganzer Körper war aufgeheizt, von der Sauna, von ihrem Verlangen. Er ritt sie, und sie ritt ihn, ihre Körper verschmolzen, wanden sich, auf allen Vieren, nebeneinander, übereinander.

Sie kamen, erst sie, dann er, dann sie, bis sie schließlich voneinander abließen und erschöpft, überhitzt, mit ihren Rücken auf den Handtüchern zum Erliegen kamen.

„Ich fliege heute Abend noch wieder zurück.“ Ihre Köpfe zur Seite gelegt schauten sie sich an. „Ich glaube, jetzt werde ich gut schlafen können im Flugzeug.“ Sie grinste, lehnte sich zu ihm herüber und küsste ihn auf die Wange. „Ich hoffe, wir treffen uns noch einmal wieder“, entgegnete er. Mit einem Winken öffnete sie die Tür und verschwand dann im Gang, das weiße Handtuch um ihren Körper ziehend.